Mi., 22.11.; 19:00: "Grauzone" erkennen – Neonazis entlarven

Zwischen Krawallbrüdern, linker Politik und deutschem Punk hat sich seit Jahren etwas gebildet, was sich immer offener Bahn bricht. Eine Grauzone rechtsoffener Bands die sich in der Punk und Skinhead-Szene breit macht, sich offiziell nach links und rechts “abgrenzt” aber Verbindungen ins (terroristische) Neonazi-Milieu pflegt. Relativ unbeobachtet von linken Aktivist*innen okkupieren Neonazis nach und nach vermeintlich alternative Subkulturen und verwässern so die Grenzen emanzipatorischer Politik.

Dieser Vortrag soll ein Einblick in Strukturen und Verbindungen geben, the Kids will never be united!"

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Mi., 15.11.; 19:00: Das ist unser Haus!

HabiTAT: Kollektives Eigentum und Selbstverwaltung von Wohnraum

Steigende Mieten, befristete Verträge und Zwangsräumungen – die Wohnsituation verschärft sich für viele, auch in Wien. Eine mögliche praktische Antwort darauf ist der Freikauf und die Selbstverwaltung von Mietshäusern. Nach dem Vorbild des Mietshäusersyndikats in Deutschland, stehen inzwischen auch in Wien zwei Hausprojektgruppen kurz davor, durch kollektives Eigentum leistbaren und sicheren Wohnraum zu schaffen. Als Teil der Dachstruktur habiTAT sind bereits Hausprojekte in Linz (Willy*Fred) und Salzburg (Autonome Wohnfabrik) entstanden. Dabei geht es nicht nur um schöneres Wohnen, sondern auch um die Schaffung langfristiger bezahlbarer Räume für politische und kulturelle Initiativen.

Bei der Veranstaltung stellen drei Wiener Hausprojekte (Bikes&Rails, SchloR und schloss*kollektiv) das habiTAT-Modell vor und diskutieren über Potenziale, Widersprüche und Grenzen des kollektiven Häuserfreikaufs.

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Mi., 8.11.; 19:00: Mutige Kämpferinnen – verführte Täterinnen?

‘Deutsche’ Frauen und Nationalsozialismus in feministischen Geschichtspolitiken

Geschichte wird gemacht – das gilt auch für feministische Bewegungen und Debatten. Zu den schwierigsten Fragen gehörten dabei jene nach der Position ‘deutscher’ (‘arischer’), nicht-verfolgter Frauen im Nationalsozialismus: widerständige Opfer eines patriarchalen Systems, bloße Mitläuferinnen, Verführte im Dienste der Männerherrschaft oder Täterinnen, denen Antisemitismus und Rassismus zu Aufwertung der eigenen Person dienten? Wir wollen einigen Spuren dieser Debatten in deutschsprachigen feministischen Zusammenhängen kritisch nachgehen.

Input & Diskussion

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Mi., 1.11.; 19:00: que[e]r - offenes Plenum

Kein Programm, bloß Treffen, Planen, Diskutieren. Komm vorbei, wenn du Ideen hast und/oder mithelfen magst!

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Mi., 25.10.; 19:00: 1. April 2000

staatstragende science fiction aus dem jahr 1952, 100min
dieses faszinierende stück konstruktionsgeschichte österreichs in der nachkriegszeit komprimiert dominierende stimmung wie selbstbild der österreicherInnen in der besatzungszeit nach der befreiung: schuld, ach woher denn. eh immer alles grossartig, musik, berge, kriegshelden, abwehrkampf gegen die türkei. holocaust? da gab's österreich doch gar nicht. das ziel: die befreiung von den befreierInnen. ein must see für alle!
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Mi., 18.10., 19:00: Wiener Refugee-Protestcamp 2017

Als Antwort gegen die fortgesetzten Abschiebungen sind afghanische Geflüchtete in Österreich mit einer Protestkampagne an die Öffentlichkeit getreten. Auftakt war ein 4-tägiges Camp im Wiener Sigmund Freud Park vom 25. bis 28. August. Im que[e]r werden einige von ihnen über ihre Forderungen nach einem sofortigen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan, nach einem Ende der Entscheidungen im Asylverfahren auf Grundlage von beschönigenden Gutachten und nach fairen Asylverfahren sprechen.
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Di., 17.10., 17:00 Workshop zu Verschlüsselung

"Surveillance Self Defense"

Workshop von tech:babbel im Rahmen der Kritische Einführungstage ÖH Uni Wien 2017
am 17.10.17, von 17:00-21:00


In einer global vernetzten Welt in der große Teile unserer Kommunikation und unseres Lebens digital stattfinden, erhält IT Sicherheit einen immer höheren Stellenwert.
Wie die Snowden Enthüllungen gezeigt haben, sind Eingriffe in digitale Kommunikation von staatlicher Seite nichts außergewöhnliches mehr, sondern gehören zum Tagesgeschäft.
Dank moderner Technik kann die daraus resultierende Überwachung in einem noch nie da gewesenem Maßstab durchgeführt werden und wandelte sich von der Überwachung Einzelner zur präventiven Überwachung aller.

Technik legt uns aber nicht nur Steine in den Weg, sondern eröffnet auch eine Vielzahl an Möglichkeiten sich vor Überwachung zu schützen. Es ist immer eine Gratwanderung zwischen Überwachung und Benutzbarkeit. Zu zeigen, was und wie das möglich ist, ist das Ziel dieses Workshops, in dem wir neben der Installation von verschiedenen Sicherheitstools für PC und Smartphone auch die sozialen und politischen Aspekte von IT vermitteln wollen.

Programm:

 Was bedeutet IT Sicherheit und wie ist sie möglich?
 Was bedeutet digitale Überwachung und wie findet sie statt?
 Was ist 1 freie Software und warum ist sie 1 nice Software?
 Wie kann ich meinen Computer absichern?
 Wie kann ich mein Smartphone absichern?

Je nach Bedarf, Zeit und Teilnehmer*innenanzahl:

 E-Mail Verschlüsselung (PGP) [Computer, Smartphone]
 Anonymes Surfen (Tor) [Computer, Smartphone]
 Sichere Kommunikation (Signal, Jabber/XMPP) [Computer, Smartphone]
 Privatsphäre am Computer (verschiedene Browser Extensions,...)
 Privatsphäre am Smartphone (Browser Extensions, WiFi Privacy Police,..)
 "Advanced" PGP:
 Dateiintegritaet pruefen
 Trust Model
 Verschluesselung von Dateien
 Signaturen (+Identitaeten)
 Infos ueber (Full) Disk Encryption (ohne Installation) [Computer, Smartphone]

Kritische Einführungstage 2017 an der Uni Wien