Mi., 8.2.17; 19:00 Uhr: Wie organisieren wir uns gegen den Kapitalismus?

Große Teile (auch) der (radikalen) Linken sehen sich gezwungen gegen den aufstrebenden Rechtsextremismus und Rechtspopulismus die neoliberalen Eliten zu unterstützen: gegen den Brexit (der Austritt Großbritanniens aus der EU), für Hillary Clinton, für van der Bellen... Wie ist es zu erklären, dass wir als Linke den Kapitalismus wählen, der auf unsere Kosten und die der Arbeiter_innenklasse agiert? Welche Vorschläge dazu machen die „Autonomen“?

Gibt es diese überhaupt noch? Sind sie noch eine Bewegung wie in den 1980ern? Als Antwort auf die Selbstkritik der „Szene“ entstanden in den 2000ern organisatorische Ansätze wie die „Interventionistische Linke“ und „...ums Ganze!“. Bieten diese eine Perspektive zur Überwindung des Kapitalismus? Den Anspruch haben sie jedenfalls!

Das Buch zum Thema: Robert Foltin: Post-Autonomie. Von der Organisationskritik zu neuen Organisationsformen. Münster: Unrast Verlag.

Leider ist die W23 alles andere als barrierefrei - mehr Info hier.