17. Juni, 20 h: GOD LOVES U_GANDA

Dokumentation, USA, 2013, 83min (engl.)

Die Dokumentation thematisiert die Rolle us-amerikanischer evangelikaler Fundamentalisten in Uganda, die mittels Missionierung und politischer Einflussnahme LGBT-feindliche Zustände fordern und fördern. Sie zeigt, welche Strukturen das politische Christentum evangelikaler Prägung aufgebaut hat und nutzt, um homophobe Hetze sowohl auf gesellschaftlicher als auch gesetzgeberischer Ebene (etwa in Form des Uganda Anti-Homosexuality Acts) durchzusetzen. Zu Wort kommen auch LGBT Aktivst*innen rund um David Kato, der 2011 ermordert worden war, nachdem eine Zeitung ihn als schwul geoutet und zu seiner Ermordung aufgerufen hatte. Deutlich wird auch, entlang welcher rassistischer Dimensionen Missionierung vor sich geht.




1. Juni: Geschlecht & Flucht – Zum Genderaspekt der Migrationsforschung


So aktuell und breit diskutiert das Thema Flucht derzeit ist, so wenig thematisiert werden Fragen über das Zusammenspiel von Migration und Geschlecht. Dabei sind Migrationserfahrungen je nach Geschlechtszuschreibung verschieden. Auf der anderen Seite festigt sich die Festung Europa über sexistische und rassistische Argumente: Entgegen der
Realität wird so Flucht als rein männliches Phänomen dargestellt und sexistische Gewalt als vermeintlich importiertes Problem präsentiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen diese Narrative aufgeschlüsselt sowie Fragen von Recht und Geschlecht behandelt werden.

Diskussion mit Brigitte Hornyik vom Frauenring und Aktivist*innen von Freedom Not Frontex: Vienna & Queerbase