Samstag, 7.12.2013: Die W23 feiert sich

- einfach so - und aus akuter Geldknappheit!

Also auf zur Soli-Party für die und in der W23!
Wipplingerstraße 23, 01. Bezirk

Böse Zungen behaupten gelegentlich, die W23 wäre kein dancefloor. Herausforderungen die den Beat, das Rhytmusgefühl und die Füße betreffen nehmen wir gerne an, und freuen uns auf einen Abend mit szenetypischen Inszenierungen, motivierender Auflegerei, Soli-Bar und veganem Büffet.

Infos zu Barrieren beim Zugang zur W23

Di, 3. Dez 2013: Precarity Office IV und Buchpräsentation "Prekarität und Freiheit? Feministische Wissenschaft, Kulturkritik und Selbstorganisation"

Ab 18h: Precarity Office IV: Essen, Plaudern, Organisieren
Ab 20h: Buchpräsentation: Prekarität und Freiheit?
Ab 22h: Informeller Austausch
W23 (Wipplingerstraße 23, 1010 Wien)

Ab 18h: Precarity Office IV: Essen, Plaudern, Organisieren 

http://precarityoffice.wordpress.com/ 
Am 3. Dezember laden wir euch wieder ins Precarity Office Vienna ein. Wenn ihr Informationen teilen oder bekommen, einen Tee oder ein Bier in solidarischer Gesellschaft trinken, über eure prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie Erfahrungen von Krise und Migration plaudern wollt - und natürlich auch über gemeinsame Strategien der Veränderung -, seid ihr herzlich willkommen. Unter uns werden viele verschiedene Sprachen gesprochen, wir übersetzen gerne und wollen uns bemühen, einander nützliche Informationen zugänglich zu machen. Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbeikommt und euer Wissen, eure Fähigkeiten und Fragen mitbringt. Aus diesem Raum soll ein Netzwerk der wechselseitigen Unterstützung und Kooperation erwachsen. Die Initiative für das Precarity Office geht von verschiedenen Leuten aus, von denen manche im PrekärCafé, in Juventud Sin Futuro/Marea Granate Vienna und Solidarity4All organisiert sind. Mehr Infos: 
http://cafe.prekaer.at/ &; http://www.jsfviena.net/de/juventud-sin-futuro-viena/ &; http://www.solidarity4all.gr/about-solidarity-initiative

Ab 20h: Buchpräsentation: Prekarität und Freiheit? Feministische Wissenschaft, Kulturkritik und Selbstorganisation. Mit: Dagmar Fink, Birge Krondorfer und Sabine Prokop, Moderation: PrekärCafé
Prekarisierung und Freiheit zu verknüpfen ist möglicherweise gewagt. Autor*innen aus dem Kontext des Verbands feministischer Wissenschafterinnen, die selbst oft unter prekären Bedingungen leben, haben versucht, über dieses widersprüchliche und auch komplementäre Verhältnis zu schreiben. Nicht nur marginalisierte Arbeits- und Wissensweisen werden thematisiert, sondern auch selbstorganisierte politische und kulturelle Praxen. Prekäre Freiheiten - das betrifft Fragen von Kollektivierung, Gegenöffentlichkeiten und -kulturen, Ökonomien, Frauenbewegungsgeschichte, Migration, Bildung, Alter, Lebensführung. In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen. Mehr Infos: 

http://cafe.prekaer.at/ &; http://www.vfw.or.at/ &; http://www.dampfboot-verlag.de/buecher/929-8.html

Nobody puts Baby in a corner / Buchpräsentation und Party

Ich hatte die Zeit meines Lebens : über den Film Dirty Dancing und seine Bedeutung

Buchpräsentation mit der Herausgeberin Hannah Pilarczyk am 29. November 2013 um 20 Uhr




Abtreibung, Klassenfrage und jüdische Identität zwischen Standardtanz, lateinamerikanischen Rhythmen, RnB und 80er-Jahre-Pop. Der Low-Budget Film Dirty Dancing erzählt die Coming-of-Age-Geschichte der 17jährigen Frances Houseman in den Catskill Mountains von 1963. 25 Jahre nach dem Erfolg gibt es erstmals eine kulturwissenschaftliche Aufarbeitung des Plots.
Von uns gelesen und für gut befunden – wir freuen uns mit euch auf die Buchpräsentation, Lieblingsszenen aus dem Film, den ChickLit Büchertisch und die Auflegerei von DJ Red!



Hannah Pilarczyk (Hg.in): Ich hatte die Zeit meines Lebens. Verbrecher-Verl., 2012



Mittwoch, 27. November 2013, 20:00 Uhr: Im Zeichen der Schwarzen Katze: Freitag der Dreizehnte

Bis zu dreimal im Jahr bietet uns der Kalender diese Datumskombination mit ihrer bekannten mythologischen Unglücks-Bedeutung. Ein seit 2002 bestehendes Netzwerk von Initiativen aus dem künstlerischen und sozialen Bereich entwickelt einen neuen urbanen Volxbrauch unter dem Zeichen der Schwarzen Katze. Das Kürzel F13 steht für einen Aktions- und Feiertag für Menschen, denen mangels Konsumkraft der öffentliche Raum entzogen wird oder die gesellschaftliche Diskriminierung erfahren und daher ihr Recht auf Stadt einfordern. Bei der Veranstaltung soll es auch die Möglichkeit geben sich für den bevorstehenden F13 im Dezember zu vernetzen und gemeinsam Ideen zu sammeln.

Anmerkung: Ein erstes F13-Vorbereitungstreffen wird es übrigens schon am 13.11. im Augustin-Büro geben.

Infos zu Barrieren beim Zugang zur W23

Mittwoch, 20. November 2013, 20:00 Uhr: Imaginationen des Untergangs

Zur Konstruktion antimuslimischer Fremdbilder im Rahmen der Identitätspolitik der FPÖ

Seit geraumer Zeit ruft die völkische Rechte zur “Abendlandrettung”. Mittels vordergründiger Schlagwörter wie (christliche) Wertegemeinschschaft, Demokratie und Menschenrechte sollen Rassismus und Antisemitismus salonfähig werden/bleiben. Im neu erschienenen Buch analysiert Carina Klammer Mechanismen der antimuslimischen Fremdbildproduktion der FPÖ sowie deren Stellenwert für Entwicklungen inner- sowie außerhalb der extremen Rechten. Anlässlich des 25. November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen) wird im Besonderen der Frage nachgegangen, wie die rassistische Instrumentalisierung von Frauenrechten (zu Themen wie Zwangsheirat oder Ehrenmorde) und der konstitutive Antifeminismus der FPÖ zusammengedacht werden können und müssen.

Carina Klammer ist Soziologin und ist Teil der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (www.fipu.at)

Infos zu Barrieren beim Zugang zur W23

About Rebel Soundtrack : Zapatista Music

Buchpräsentation mit Benjamin Anaya (Mexiko-Stadt/Chicago)
am 15. November 2013 um 20 Uhr

Dreißig Jahre nach Gründung der EZLN (Zapatistische Armee zur Nationalen Befreiung) und fast 20 Jahre nach dem zapatistischen Aufstand im Süden Mexikos 1994, der soziale Bewegungen in aller Welt inspirierte, sind dessen Effekte nach wie vor spürbar. In den gegenwärtigen sozialen Kämpfen – und in der Musik!

Benjamin Anaya untersucht in seinem Buch die Verknüpfungen zwischen Neozapatismus und Musik sowie deren Einfluss auf die globalisierungskritischen und anti-neoliberalen Mobilisierungen weltweit. Rock- und Pop-Musik erscheinen dabei als Schlüssel zum Verständnis zapatistischer Vielfalt: „Eine Welt, in die viele Welten passen!“

Vortrag in engl. Sprache mit ggf. dt. Übersetzung