Dienstag, 3. April, 20:00, Diskussion: WER EURO SAGT, MUSS AUCH KRRRRISE SAGEN

"Nur der Euro bleibt stehn
von Berlin bis Athen
tanzt der Euro um alle herum. [...]
Und dann merkt auch der letzte Tourist,
Was Europa ist."
(Georg Kreisler, http://www.youtube.com/watch?v=NIJ-I2gzxEA)

Ein Gespenst geht um durch Europa: der Euro. Angesichts der aktuellen Krise wird deutlich, wie viele Fragezeichen und Ungereimtheiten es gerade auch unter Linken bezüglich der politischen und ökonomischen Prozesse in Europa gibt. Ist die Krise in erster Linie ein Herrschaftsinstrument, um Reichtum von unten nach oben zu verteilen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der autoritären Bearbeitung der Krise für unseren Alltag bzw. unser Leben? Wollen wir als Linke nicht eigentlich (Herrschafts-)Institutionen in die Krise stürzen? Welche Handlungsspielräume für neue Allianzen ergeben sich durch die Krise, und welche bewegungspolitischen Strategien erscheinen uns vor diesem Hintergrund sinnvoll?

In einer gemeinsamen Diskussion wollen wir nach kurzen Inputs von Lukas Oberndorfer (Assoziation kritische Gesellschaftsforschung), Alexandra Strickner (Attac; angefragt) und Robert Foltin (grundrisse. zeitschrift für linke theorie & debatte) über die derzeitige Eurokrise und ihre autoritäre Bearbeitung, aber auch Gegenstrategien reden. Moderation: Käthe Knittler (PrekärCafé).

Hintergrund der Veranstaltung bilden die für Mai geplanten #blockupy Krisenproteste in Frankfurt/Main vom 16. bis 19. Mai. Näheres zu der Mobilisierung nach Frankfurt - an der sich u.a. auch das PrekärCafé beteiligt - unter http://www.facebook.com/blockupywien - like it! In diesem Zusammenhang wollen wir auch speziell auf den arbeits- und migrationspolitischen "Blockadefinger" hinweisen, den es im Zuge der Aktionstage in Frankfurt/Main geben soll. Im Rahmen der Veranstaltung wird es Gelegenheit geben, zum Stand der Mobilisierung genauere Informationen zu bekommen. Anmeldungen für eine gemeinsame Anreise mit Bus oder Bahn sind ab jetzt unter blockupy-wien@riseup.net möglich.

// http://www.facebook.com/blockupywien - like it!
// http://blockupy-frankfurt.org

Dienstag, 3. April 2012 um 20 Uhr

// 18 Uhr: PrekärCafé, Treffpunkt, Austausch
// 20 Uhr: Veranstaltungsbeginn
// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien*
// Infos: http://www.prekaer.at
//

23.3. Soli-Party wg Verwaltungsstrafen

Am 2. Mai 2011, dem Tag der Urteilsverkündung im Tierrechtsprozess, wurden auf der Demo am Abend von der Polizei fleißig Verwaltungsstrafen ausgeteilt. Für viele, die davon betroffen sind, stellt die zu zahlende Summe eine finanzielle Belastung dar. Deshalb wollen wir Kohle aufstellen und laden zur Soli-Party!

PS: Es gibt Cocktails!
PPS: Wenn du selbst Unterstützung brauchst wg. dieser Verwaltungsstrafe, wende dich an 2mai@riseup.net (Schlüssel auf keyserver). Infos gibt's unter antirep2008.org.

Wann: Freitag, 23.3. ab 21 Uhr

27.3. feministaaaaaaaa! laut! sichtbar! und weichspüler frei!

netzfeminist*innen, feministas auf twitter/identica, bloger*innen oder einfach (bisher) geneigte leser*innen, es ist höchste zeit sich auch mal in wien zusammenzusetzen und ein wenig reallife vernetzung zu betreiben! deswegen laden wir zu einem gemütlichen treffen zum austauschen, gepflegten ranten, planen, unterstützen, plaudern! es soll ein raum geschaffen werden in dem tipps & tricks ausgetauscht werden können, gegenseitiges stärken möglich ist, und auch über die vorteile und risiken von linken, queer-feministischen und feministischen aktivitäten im netz diskutiert werden kann.
interessiert? dann schau vorbei und nimm freund*innen mit! snacks und andere leckereien mitbringen ist auch kein fehler ;)

cu!
die tech:babbel-feministaaaas

p.s.: damit der rahmen auch für alle angenehm bleibt, bitten wir darum wünsche - wie zb die (online)-identität nicht preisgeben zu wollen - zu akzeptieren.


dienstag, 27.3. 2012, 18:00
w23 / wipplingerstrasse 23, 1010 wien (die stiegen halb runter)
F*L*I*T only!

Mittwoch, 28.03.2012, 20:00
Subversive Serien?

Die Gruppe kritTFM versucht in ihrem aktuellen Buchprojekt subversive Lesarten von TV-Serien zu hinterfragen. Dazu passend auch diese Veranstaltung, in der einige aus dem Projekt anhand von einzelnen Szenen unterschiedliche Problematiken der Serien und ihrer Rezeptionsangebote thematisieren werden. Diese kurzen Inputs sollen zu einer Diskussion über Serien, ihren gesellschaftlichen Kontext und unsere individuellen Sehgewohnheiten führen.

Diskussion mit Personen der Gruppe Kritische Theater-, Film- und Medienwissenschaft – http://krittfm.blogspot.com

Mittwoch, 21.03.2012, 20:00
Queer/Feministischer Aktivismus im Netz

Eine häufig gestellte Frage lautet: Wo sind die Feminist_innen von heute und was machen sie? Eigentlich sind sie fast überall: auf Ladyfesten, linken Demos, organisiert in Gewerkschaften, auf queeren Konzerten – und auch im Netz. Ob in sozialen Netzwerken, Foren oder Blogs, das WWW ist zu einem wichtigen Raum für queer/feministische Vernetzung, Wissensaustausch und Diskussion geworden. Die Veranstaltung behandelt verschiedene Formen queer/feministischen Aktivismus im Netz anhand von ausgewählten Beispielen.

Eine Veranstaltung mit Aktivistinnen/Bloggerinnen von maedchenmannschaft.net

Mittwoch, 14. März 2012, 20:00
Only rights can stop the wrongs

Am 1. November 2011 ist in Wien ein neues Prostitutionsgesetz in Kraft getreten, das eine weitere Verstärkung der ohnehin schon bestehenden Marginalisierung und Diskriminierung von SexarbeiterInnen mit sich gebracht hat. Thema des Vortrages soll daher eine Analyse der Ausgangssituation und der tatsächlichen Auswirkungen des neuen Gesetzes für die in der Sexarbeit tätigen Personen sein. Zusätzlich wird auch die geschichtliche Entwicklung des feministischen Verständnisses von Sexarbeit sowie die politische Arbeit von LEFÖ in diesem Zusammenhang vorgestellt.

Vortrag mit Sophia Shivarova von LEFÖ – http://www.lefoe.at

Mittwoch 07. März 2012, 20.00 Uhr
Live Nude Girls Unite!

Dokumentation, USA, 2000 – http://www.livenudegirlsunite.com
Julia Query ist die Protagonistin und Regisseurin der Dokumentation über die ersten Versuche einer Selbsorganisierung von Sexarbeiterinnen in den USA. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus San Francisco beginnt sie gegen die miserablen Arbeitsbedingungen zu kämpfen und für gewerkschaftliche Rechte zu streiken. Darüber hinaus fokussiert der Film auf die Beziehung zu Querys Mutter, einer feministischen Aktivistin.

Dienstag, 6. März, 20 Uhr // Buchpräsentation und Diskussion: PRECARIAS A LA DERIVA, »Was ist dein Streik?« Militante Streifzüge durch die Kreisläufe der Prekarität

»Precarias a la deriva« ist eine Initiative zwischen Forschung und Aktivismus, die aus dem feministischen Sozialzentrum »La Eskalera Karakola« in Madrid hervorging. Während des Generalstreiks in Spanien 2002 fanden sie sich zusammen, um die Möglichkeit des Handelns bzw. des Streiks in Zeiten der Prekarität zu erproben. Im Vordergrund ihres Interesses steht dabei nicht die Produktion eines Wissens über »Betroffene«, sondern die Untersuchung der eigenen Arbeits- und Lebensverhältnisse im Spannungsverhältnis Prekarisierung, Feminisierung der Arbeit und dem Kontinuum Sex-Aufmerksamkeit-Sorge. Die Frage »Was ist dein Streik?« bildet den Ausgangspunkt ihrer militanten Untersuchung.

Buchpräsentation und Diskussion mit der Übersetzerin des Buches Birgit Mennel.

Precarias a la deriva: Was ist dein Streik?«, 184 S., EUR 14,-
Info zum Buch: http://www.turia.at/titel/precarias.html


// 18 Uhr: PrekärCafé, Treffpunkt, Austausch
// 20 Uhr: Veranstaltungsbeginn
// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien*
// Infos: http://www.prekaer.at