Mittwoch 13. Juni 2012, 20.00 Uhr: Creating Safe(r) Spaces?!

Schutzräume oder Safer Spaces sind Räume, in denen Personen sich ohne Angst vor Diskriminierung frei bewegen können - so zumindest die theoretische Definition. Herrschaftsfreie Räume existieren nicht in einer hegemonial strukturierten Gesellschaft, es gibt nur solche, die sich kritisch mit Herrschaft auseinandersetzen.
Dazu gehört, Kritik an der Gesellschaft konsequent auch gegen sich selbst zu richten, die eigenen Privilegien zu reflektieren, zu benennen und sich Diskriminierungen bewusst zu machen, sexistisches und patriachales Verhalten zu thematisieren und aktiv anzugreifen. Es ist ein Mythos, dass emanzipatorische und herrschaftskritische Räume frei von sexualisierter Gewalt und Übergriffen wären, frei von dummen Sprüchen und ekelhaften Belästigungen. Wie können wir Safe(r) Spaces schaffen?

Wir wollen in einer offener Runde diskutieren, wie es möglich sein könnte Räume zu gestalten und Safe(r) Spaces zu schaffen.

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