Theoretische Annäherungen an den Antisemitismus

|: Mittwoch, 26.Oktober 2011 ab 20 Uhr

Bei einem kleinen Streifzug durch die (kritische wie auch gar nicht so kritische) Antisemitismusforschungslandschaft sollen die Begrifflichkeiten geschärft und Formen, Funktionen und Wirkungsweisen des Antisemitismus dargestellt und diskutiert werden. Die Geschichte des Antisemitismus wird dabei nur am Rande eine Rolle spielen, vielmehr soll – für alle verständlich – ein Einblick in Theorien über den Antisemitismus gegeben werden.

Vortrag und Diskussion

tech:babbel café

Dienstag, 18. Oktober, 18:00 Uhr

Weil Technik immer noch viel zu elitär ist, die Vorratsdatenspeicherung kommt und das Wetter sowieso zu kalt für viele andere Aktivitäten ist, laden wir wieder einmal zum t:b-Café. Das heißt Raum für die Planung zukünftiger Workshops, Diskussionen über Netzpolitik, spannende Projekte und Fragen zu Technik im allgemeinen und das alles möglichst ohne Technikmacker-Posereien, "benötigten" Vorkenntnissen oder ähnlichem Scheiß!

Es gibt schon Ideen mit was wir uns auseinandersetzen wollen: Alternativen zu zentralisierten, kommerziellen Social Networks wie Twitter und Facebook, der kommenden Vorratsdatenspeicherung sowie Linux-Installationen, Verschlüsselung und ähnlichem. Neue Ideen, ganz andere Vorschläge oder Fragen sowie einfache Anwesenheit sind willkommen!

Wie immer gibt es vor Ort Rechner*innen mit Internetzugang, warme Getränke und Knabbereien. Also pack deinen möglicherweise vorhandenen Laptop und deine Freund*innen ein und schau vorbei!

Das Bundesheer, seine „Traditionspflege“ und der Ulrichsberg

Buchpräsentation & Diskussion
|: Mittwoch, 12.Oktober 2011 ab 20Uhr

Nach sechs Jahren Protesten gegen das rechtsextreme Ulrichsbergtreffen in Kärnten/Koroška hat der AK gegen den kärntner Konsens seine Recherchen und Erfahrungen als Buch („Friede, Freude, Deutscher Eintopf“) veröffentlicht. Bei dieser Präsentation werden – passend zum heranrückenden Nationalfeiertag – das Bundesheer, seine NS-Kontinuitäten und die sogenannte „Traditionspflege“ in den Mittelpunkt gestellt. Wie kommt's, dass das „demokratische“ Militär bis 2009 alljährlich mit Nazis feierte?

Info zum Buch, weitere - auch themenspezifische - Buchpräsentationen: http://www.u-berg.at

Und wir bewegen uns noch

Buchpräsentation mit Robert Foltin am 28.10.2011 um 20.00 Uhr

Im ersten Buch „Und wir bewegen uns doch“ zeigte Robert Foltin, dass es in Österreich in den drei Jahrzehnten nach 1968 radikale Bewegungen gegeben hat. In der Fortsetzung wird das Jahrzehnt nach der Jahrtausendwende nachgezeichnet: eine neu auftauchende Hausbesetzer_innenbewegung, queer-feministische Aufbrüche, antirassistischer und antifaschistischer Aktivismus, außerdem zunehmende Auseinandersetzungen um die Nutzung des öffentlichen Raumes in der Stadt. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichten diese Bewegungen mit „unibrennt“ im Herbst 2009. Gerade im Jahr 2011 haben sich die Bedingungen weltweit noch einmal verändert, überall sehen wir neue Aufbrüche: der „Arabische Frühling“, Krisenproteste in Griechenland und Wisconsin, die „Empörten“ in Spanien, aber auch Großdemonstrationen in Graz.

Robert Foltin stellt sein Buch vor, das die Bewegungen des 21. Jahrhunderts in Österreich nachvollzieht. Anschließend soll über das diskutiert werden, was uns in Zukunft an Veränderungen und emanzipatorischen Entwicklungen erwarten könnte.






Robert Foltin: Und wir bewegen uns noch. Zur jüngeren Geschichte sozialer Bewegungen in Österreich, Reihe kritik und utopie, Mandelbaum, 2011, ISBN: 978385476-602-5

Linke Räume

Motivation, Anspruch, Realität

 
Que[e]r-Beisl lädt am Mittwoch, 5. Oktober 2011, 20Uhr zur offenen Diskussion:

Ohne selbstverwaltete Räume sind linke Szenen kaum vorstellbar. Dabei sind ihre Ausrichtungen und Funktionen verschieden, sie dienen als Ausgangspunkt für Initiativen, als safe/r place, als Treffpunkt oder auch als Party-Location.
Wir wollen darüber diskutieren, mit welcher Motivation diese Räume aufgebaut und erhalten werden, welche Ziele bei der Planung im Blickfeld standen. Aber auch: Welche Ansprüche werden an selbstverwaltete Räume gestellt und wie weit werden sie in Realität erfüllt? Und schließlich soll das etwaige Scheitern und der Umgang damit zur Diskussion stehen.