Die w23 feiert den fünften Geburtstag!

Die w23 wird 5!

Deshalb laden wir alle Freund_innen zu einem tollen Abend mit Auflegerei, einem Spiel und leckerem Essen und Trinken ein.

Wann: Freitag, 1.7., 20h
Wo: Natürlich in der Wipplingerstraße 23

"Solidarität ist eine Waffe!"

|: Mittwoch, 29. Juni 2011
um 20Uhr

Geht es nach dem LVT (Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) steht schon bald der nächste Prozess gegen Aktivistinnen vor der Tür. Wieder steht hier ein Ermittlungsparagraph im Mittelpunkt. In diesem Fall geht es um die Bildung einer terroristischen Vereinigung (§278b).
Begonnen hat alles vor einem Jahr, als 4 AktivistInnen in U-Haft gesteckt wurden und mehrere Wohnungen und ein Vereinslokal von der Polizei durchsucht wurden. Wir wollen die Zeit seitdem Revue passieren lassen und euch von der Solidaritätsarbeit erzählen, das Leben im Knast beschreiben und über die Vorgehensweise der Exekutive berichten.

Vortrag und Diskussion.

Burschentag kann uns mal -

Eysn zu Altmetall 

|: Mittwoch, 8. Juni 2011, 20uhr

Anlässlich des 50. Stiftungsfests der c.P! Eysn findet der Burschentag des Österreichischen Pennäler Rings (ÖPR) heuer in Steyr statt. Die c.P! Eysn ist einer der der zahlreichen Männerbünde in Österreich, welche unter dem Leitspruch "Ehre, Freiheit, Vaterland" mit Käppchen, Schärpe und Säbel um neue Bundesbrüder werben. Burschenschaften sind Schwurgemeinschaften von Männern, die durch feste Rituale und Regeln geprägt sind. Zentrales Merkmal ist der Ausschluss von Frauen und allen, die nicht dem "heroischen und ehrenhaften" Männlichkeitsbild entsprechen – wie z.B. Juden und Homosexuelle.

Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den Burschentag in Steyr.

Volksgemeinschaft, Täterschaft und Antisemitismus

Beiträge zur psychoanalytischen Sozialpsychologie des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen

Buchpräsentation am 17. Juni 2011 um 20.00 Uhr
mit den Herausgebern Markus Brunner, Jan Lohl, Rolf Pohl und Sebastian Winter

Was machte die Idee der Volksgemeinschaft und den Antisemitismus für die Menschen im Nationalsozialismus so attraktiv? Wie wurden sie zu Tätern und Täterinnen? Wie wirken sich NS-Gefühlserbschaften noch in den nachfolgenden Generationen aus? Der Nationalsozialismus und seine gesellschaftlichen Nachwirkungen sind ohne eine sozialpsychologische Perspektive nicht zu verstehen. Dies erfordert die Berücksichtigung der subjektiven Dimension der Nachkriegsgesellschaft sowie der Brüche und Kontinuitäten nach 1945.

Der Band versammelt Aufsätze, die sich aus einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen und geschlechtertheoretischen Perspektive sowohl mit den psychodynamischen Mechanismen der nationalsozialistischen Weltanschauung und Gewalt als auch mit den Versuchen ihrer psychischen Verarbeitung in der Nachkriegszeit auseinandersetzen.

Markus Brunner, Jan Lohl, Rolf Pohl und Sebastian Winter sind Koordinatoren der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie an der Leibniz Universität Hannover. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Integration der Psychoanalyse als kritische Subjekttheorie in die Analyse von Politik, Geschichte und Gesellschaft.

Eine Veranstaltung der Bibliothek von unten und der rosa antifa wien (raw).

Zeit: Freitag, 17. Juni 2011 um 20.00 Uhr

Ort: Bibliothek von unten, 1010 Wien, Wipplingerstr. 23 (auf halber Treppe zum Tiefen Graben)